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Einblicke in das Leben in Uganda

– ein Vortrag, der zum Nachdenken anregt

 

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Als besonderes Highlight für die 7. Klassen fand am 23.9.26 der Vortrag durch Herrn Ehrmann von „Hilfe für Kinder in Uganda e.V.“ statt.

Wie leben Kinder und Familien in Uganda? Wie sieht der Schulalltag dort aus? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Präsentation in der Aula unserer Realschule.

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Zu Beginn gab Herr Ehrmann einen Überblick über die geografische Lage Ugandas, über die dort gesprochenen Sprachen sowie das Klima. Avocados und Bananen wurden als typische landwirtschaftliche Produkte vorgestellt. Anschließend berichtete der Referent anschaulich vom Alltag der Menschen, von ihrer Gastfreundschaft und ihren Wohnverhältnissen. Viele Häuser sind sehr einfach ausgestattet, eine zuverlässige Stromversorgung, eine eigene Küche oder gar ein eigenes Bad gibt es in den Häusern nicht. Für die Körperpflege müssen oft sehr lange Wege zu Wasserstellen zurückgelegt werden. Der Weg zum Krankenhaus kann bis zu zwei Stunden dauern und eine Krankenversicherung gibt es nicht.

Interessiert stellten die Schülerinnen und Schüler Fragen zu den Lebensumständen vor Ort. Dabei erfuhren sie, wie das Leben unter einfachen Bedingungen, die Feldarbeit ohne Technik und der Alltag ohne Uhr abläuft.

Schule in Uganda – Lernen unter anderen Bedingungen

Besonders aufmerksam folgten die Klassen den Schilderungen über das Schulsystem in Uganda. Im Vergleich zu ihrem eigenen Schulalltag wurde deutlich, wie unterschiedlich die Lernbedingungen sein können. Erstaunen erregte, dass in Uganda eine Schuluniform Pflicht ist. Große Klassen mit bis zu 80 Schülern, fehlende Lernmittel, wobei die Schüler nur ein einziges Heft besitzen, und eine einfache Ausstattung erschweren den Unterricht. Umso wichtiger ist die Unterstützung durch Spenden, mit denen beispielsweise Schulessen und Brillen finanziert werden können. Dabei nahm Herr Ehrmann ausdrücklich Bezug auf Spendenaktionen, die bereits letztes Jahr erfolgreich an der Realschule stattgefunden hatten. Damit wurde deutlich, dass Hilfe ganz konkret im Alltag der Kinder ankommen kann.

Der Vortrag regte die Jugendlichen dazu an, ihren eigenen Alltag bewusster wahrzunehmen und vermeintlich Selbstverständliches neu wertzuschätzen. Gleichzeitig zeigte er, wie wichtig Bildung gerade für junge Menschen ist.